Versteckspiele

Heute gab es auf der Abendrunde neben einer entspannten Zeit mit viel Vogelgesang eine kleine Versteckspieleinlage zu beobachten. Etwas Geduld von Mensch und Hund gehört schon dazu, bevor sich die Eltern bei der Brutpflege zuschauen lassen. Aber wenn das Eis einmal gebrochen ist, dann versuchen die kleinen Kerle ihre Spiele mit uns…

Entspannung zum Abend

Zum Abend gibt es doch kaum etwas Schöneres als mit dem Hunde an einem ruhigen Platz im Walde dem emsigen Treiben der Tierwelt in freier Natur zuzuschauen…

Der 2-Minuten-Holzbock

…vor der Kamera…

Die Natur platzt…

…aus allen Nähten. Nach einer intensiven Trockenperiode im April schenkte uns der Wettergott mit ausreichend Regen in den Mai. Die Natur grünt und blüht und auch familiär gibt es nun einiges an Arbeit wie man hier am Hainsberger Rundwanderweg sieht…

Es hämmert…

…der Specht, also wird’s Wetter wundervoll zur Osterzeit.

Aufgenommen mit Nexus 5 (System: Ubuntutouch by ubports)
Bearbeitet mit Kdenlive auf System Kubuntu 18.04

Mit aller Macht…

…kämpft sich der Frühling in die Natur.
Regen, kalter Wind und grauer Himmel sollten uns nicht davon abhalten mit unserem Hund in die erwachende Natur hinauszuziehen und beim Konzert der munteren Vogelwelt das Grün und die klare Luft in vollen Zügen und Stille zu geniessen.

Dem Löwen auf den Pelz steigen…

…kann man am besten wenn der Löwe liegt. Also ging es heute ins Böhmische Mittelgebirge auf den Bořeň. Wir starteten bequem vom Sanatorium Bilina aus, wo man das Auto gleich am Bahnübergang abstellen konnte. Immer dem grünen Wanderweg folgend gelangten wir an den Fuß des Bořeň. Ab da wurde es mit jedem Höhenmeter sportlicher.
Das Wetter war zum Wandern nahezu ideal. Bedeckt und trocken bei einem leicht kühlen Wind trieb es uns trotzdem den Schweiß auf die Stirn und die Puste gewann immer mehr die akustische Oberhand.
Nur ab und an begegneten uns Wanderer, welche fast ausnahmslos sehr freundlich grüßten und auch für manchen Scherz ob unserer Hunde zu haben waren. Leider ist uns die tschechische Sprache derzeit nur rudimentär geläufig und daher sind die Kommunikationsversuche eher von freundschaftlich-symbolischer Natur. Was uns immer wieder sehr positiv auffällt ist, dass selbst Kinder wie selbstverständlich grüßen. Diese Verhaltensweisen sind es, welche wir in Deutschland leider auch bei Erwachsenen zunehmend seltener Beobachten.
Im oberen Abschnitt des Aufstieges konnten wir bereits erahnen, warum der Berg aus Phonolith eine große Anziehung auf Wanderer und Kletterer aus nah und fern ausübt.
Immer häufiger wechselten sich imposante Aussichten mit urwüchsigen Wegabschnitten ab bis endlich der Gipfel erreicht war.
Die wegen des etwas trüben Wetters mangelnde Fernsicht nahm nur wenig von der faszinierenden Kulisse des Rundumblickes weg.
Hier oben kann man herrlich die Zeit vergessen und sich den Eindrücken ergeben.
Die Hunde waren froh, die Pause zum Ausruhen nutzen zu können. Auch ihnen hat der Aufstieg Energie gekostet.
Nach einer Zeit der Rast und des Genießens ging es an den Rückweg, welchen wir nutzten, um die interessante Pflanzenwelt des Gebietes zur frühen Jahreszeit erahnen zu können.
Die steileren Passagen des Abstieges gingen nochmal ganz schön in die Beine und die steinigen Wegabschnitte machten das Gehen nicht weniger anspruchsvoll.
Nach 8 km und 4 Stunden später mit reichlich Pausen hatten wir froh und mit zwei ausgearbeiteten Hunden den Ausgangspunkt unserer Wanderung erreicht.

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  • Tourlänge: cirka 7-8 km
  • Tourdauer: cirka 4 Stunden mit Pausen an Aussichten und auf dem Gipfel
  • Höhenunterschied: cirka 340m
  • Schwierigkeit: mittel (Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit)

Diese Tour ist geeignet für:

  • Leinentraining
  • Geländeführigkeit
  • Trittsicherheit beim Führen
  • ruhiges Gehen und Lenken des Hundes
  • Training der Begegnungsarbeit auf schmalen Wegen

Für jeden Hund wächst draußen ein Kraut…

Ein angenehmer Nachmittag im Rahmen der Vortragsreihe
„Von Hunden, Wölfen und Postboten“
bei Kaffee und Kuchen im Kulturcafè M in Dohna
zum Thema:
„Für jeden Hund wächst draußen ein Kraut…“
— 1. Hilfe für Hunde —

Das Script zum Vortrag findet Ihr auf dieser Seite im Anhang.

Wir bedanken uns herzlich für Euer Interesse und die gemeinsame Zeit an diesem Nachmittag. Wir hoffen, es hat viele neue Erkenntnisse gegeben und freuen uns auf ein nächstes Mal.

„Die Wanderungen mit unseren Hunden in und fern der Heimat sind die Momente fern der Zeit, welche die Bande schmieden die uns verbinden.“

Ein unterhaltsamer Ausflug in die Welt der 1.Hilfe für Hunde mit Tipps für knifflige Situationen auf Wanderungen und Exkursionen in freier Natur. Für interessierte Hundehalter, welche sich einen grundlegenden Überblick über dieses Themengebiet verschaffen möchten und gut auf ihre Unternehmungen vorbereitet sein wollen.

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Theoretisch kann man das machen

…praktisch auch: bei Schnee, Matsch, Eis und Regen eine Trainingsrunde im Elbsandsteingebirge.

Ausblick vom Teichstein (den malerischen Ausblick bei schönem Wetter bitte nach Bedarf einsetzen…)

Der gähnend leere Parkplatz an der Neumannmühle im Kirnitzschtal war Aussage genug. Wir waren heute so ziemlich die einzigen Verrückten, welche bei diesem Wetter das warme Heim verließen, um mit den Hunden ins Gelände zu gehen.

Unser Weg führte uns durch verwunschene Kulisse Richtung Zeughaus, um dort nach links bergwärts auf den Malerweg abzubiegen. Oben angekommen zweigt scharf links der Weg zum Teichstein ab. Ab hier wird es geländegängig und eine gewisse Schwindelfreiheit gepaart mit Trittsicherheit sollte man im Gepäck haben. Begleitende Hunde sollten Führig sein und ruhig im Laufen, da es zweitweise sehr schmal wird und oben auf dem Teichstein der Weg auf dem Grat verläuft.

Heute war es wetterbedingt leider nichts mit Weitblick. Selbst der Begriff „Nahblick“ ist heillos übertrieben. Man schaute halt ins milchige Nichts. Der frische Wind und der Regen machten die ganze Geschichte auch nicht sehr verweilenswert.

Zurück zum Malerweg und links haltend gehts über den „Flügel E“ im Bogen um den Heulenberg herum. Bleibt man auf dem „Flügel E“ so erreicht man nach einem Abstieg wieder die Zschandstrasse und kann zur Neumannmühle zurückwandern. Wir entschieden uns für den Abzweig rechts Richtung Buschmühle. „Hohlfelds Graben“ führt durch eine kleine idyllische Schlucht hinunter ins Kirnitzschtal zur Buschmühle und abschliessend 300m Kirnitzschtalstrasse zurück zur Neumannmühle.

Alles in allem war es heute eine kalorienzehrende und lehrreiche Runde, welche für die Hunde sehr fordernd und fördernd war. Allen Zwei- und Vierbeinern hats Spaß gemacht und: „Teichstein – wir kommen wieder“ , denn die Aussicht in die traumhafte Landschaft wollen wir gern auch noch erleben.

  • Tourlänge: cirka 8 km
  • Tourdauer: cirka 3 Stunden mit einer Pause auf dem Teichstein
  • Höhenunterschied: cirka 180m
  • Schwierigkeit: mittel bis schwer (je nach Wetter/Bodenverhältnisse)

Diese Tour ist geeignet für:

  • Leinentraining
  • Geländeführigkeit
  • Training rückwärtiges Gehen
  • ruhiges Gehen und Lenken des Hundes
  • Gelassenheitskonditionierung