HUNDESCHULE

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Mensch & Hund…

…finde einen Weg, Deinen Hund zu verstehen. Schärfe Deine Sinne, um bereit zu sein, den Schritt zu wagen, heraus aus Deiner Welt in die Welt des Hundes zu sehen und zu gehen…

Lost your mind ! Come to your senses…

Seit unserer Kindheit tragen wir Kleidung, trotzdem wissen Viele von uns nicht, wie ein Mantel geschneidert wird. Wir fahren seit Jahren ein Auto und wissen meist nicht, wie der Motor zu reparieren ist. Wir benutzen einen Fernseher und können doch keinen bauen… Wir haben einen Hund und wissen doch recht wenig von ihm. Er aber weiß in kurzer Zeit alles über uns. Das gehört zu seinem Überlebenskonzept der Natur.

WAHRNEHMEN – LERNEN

“Wenn ich nicht weiß, dass es etwas zu wissen gibt, werde ich niemals lernen, was es zu lernen gibt.”

Lernen Sie bei uns gemeinsam mit dem Hund wieder in die Welt einzutauchen, welche unsere wirkliche Welt ist. Die Welt des intuitiven Denkens und Handelns.

Es gibt nicht DIE METHODE – es gibt nicht DEN PERFEKTEN AUSBILDER – aber es gibt gute Mentoren, also Menschen, welche durch Ihre Erfahrung (etwas “erfahren” – also selbst erlebt haben) und durch Ihre Geisteshaltung anderen Menschen viele Dinge mit auf den Weg geben können, damit diese das lernen, was es zu lernen gibt, um wirklich mit dem Hund in dieser Welt ein gutes Team zu werden.

Wir wollen gemeinsam den Hund als Persönlichkeit entdecken und dabei Möglichkeiten ergründen, Schnittpunkte zwischen unserem Wollen und seinem Können herauszufinden und diese getreu seiner natürlichen Geisteshaltung zu entwickeln. Den Hund als verlässlichen Partner zu gewinnen braucht es mehr als ein paar Seminare bei “ach-so-bedeutenden”-Ausbildern zu besuchen. Es braucht mehr als ein paar gute Bücher und Videos über Hunde im Schrank verstauben zu lassen. Es braucht mehr als eine teure Leine und optisch zum Hund passende Kleidung.

Es braucht eigentlich nur wenig mehr: eine gesunde Geisteshaltung mit weniger Verstand und mehr Gefühl, eine gute Wahrnehmung und der Fähigkeit, die Wahrnehmungen gut in Einklang mit unserem (…vielleicht noch zu lernenden…) Wissen über Natur und Prinzipien des Lebens und des Funktionierens zu bringen.

Dem Ausbildungsziel sollte niemals die Würde des Hundes geopfert werden. Da unser Hund in einer tendenziell tier- und naturfeindlichen Gesellschaft lebt, können wir ihm jedoch durch das Anlernen verschiedener Verhaltensweisen vor Schäden bewahren. Insofern treffen wir bitte immer eine Abwägung von gewollten Zielen, Machbarkeit beim Hund und mit welchen Eingriffen die Machbarkeit verbunden ist. Versuchen wir uns an natürlichen Mechanismen zu orientieren, können wir fast nichts verkehrt machen. Vermenschlichen wir jedoch unseren Hund, oder nehmen ihn gar als Ersatz für unsere Unfähigkeit, mit anderen Menschen umzugehen, so mißbrauchen wir ihn für unsere eigene Unvollkommenheit. Ebenso wenig dient der Hund zur Reinwaschung unseres Gewissens für Schäden, welche wir anderen Menschen, Tieren oder der Natur angetan haben, denn das alles interessiert unseren Hund nicht. Einzig und allein die Liebe zum Tier zählt, jedoch nicht die perverse Liebe mancher “Hundehalter”, welche dem Hund alles durchgehen lassen um sich später darüber aufzuregen, daß der Hund “nicht hört”.

Wir tragen die Verantwortung für das uns anvertraute Leben und sollten unsere Arbeit mit dem Hund als Teamarbeit betrachten, bei welcher wir die Lernenden und der Hund unser Lehrer ist. Erst wenn wir die natürlichen Mechanismen kennenlernen, können wir diese auch nachhaltig einsetzen, um dem Hund gewünschte Verhaltensweisen zu lehren.

Es sorge sich also jeder darum, sich die Zeit und den Verstand zu nehmen, von der Natur lernen zu wollen, ansonsten jeder seinen Hund unnötig den menschlichen Schwächen aussetzt. Unser Hund tut nur das, was wir ihm vorleben. Er ist ein Spiegelbild unserer Persönlichkeit. Soll der Hund etwas lernen, so muß der Mensch damit beginnen.

Wer es also wagen möchte, den Schritt über die eigenen Grenzen hinaus zu wagen, um zu schauen, was es zu entdecken gibt – derjenige ist herzlich willkommen, um das Abenteuer “Lernen im Einklang mit der Natur des Hundes” bei uns zu starten…

herzlichst, Ihre Manuela & Jörg Ulbricht

Als der Hund einen Wolf verfolgte, brüstete er sich mit seiner Schnelligkeit und Stärke und bildete sich ein, der Wolf nehme von ihm Reißaus, weil er sich selbst schwach fühle. Da drehte sich dieser um und sagte: „Nicht dich fürchte ich, sondern deinen Herrn, der hinter dir kommt!“

Äsop; griechischer Fabeldichter; Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr.

Hunde Wildnis Schule

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